Heute ist unser letzter Tag hier in Ras Al Khaima, morgen geht es wieder zurück in die Heimat. In mir wächst langsam die Vorfreude auf den Winter, auf die stillen und warmen Lichter der Adventszeit. Hier, in der Sonne und in der milden Wärme, will sich die Weihnachtsstimmung nicht so recht einstellen.
Die vergangenen Tage waren erfüllt mit neuen Eindrücken und ich durfte ein weiteres Stück dieses wunderbaren Landes erleben:
Wir sind durch das Al Hajar Gebirge gefahren, dass sich von Ras Al Khaima bis zur Musadam-Halbinsel im Norden des Oman erstreckt. Vor uns der riesige Jebel Jais, der mit 1.932 Metern der höchste Berg der Vereinigten Arabischen Emirate ist. Das Hajar Gebirge ist schroff, trocken und karg. Es sind kaum Pflanzen zu sehen, aber immer wieder tauchen Oasen auf, mit Dattelpalmen, grün und lebendig, sie wirken fast fremd in dieser schroffen Landschaft.
Im Emirat Fujairah, dem einzigen Emirat, das über den Golf von Oman direkten Zugang zum indischen Ozean hat, haben wir die beeindruckende Sheikh Zayed Moschee besucht.
Diese Reise war auch ein Eintauchen in eine andere Kultur, in neue Lebensweisen und eine andere Religion. Sie hat mir erneut gezeigt, wie vielfältig unsere Welt ist und wie viel wir erleben und verstehen können, wenn wir ihr ohne Vorurteile begegnen. Vielleicht entsteht genau dort ein stiller Anfang von etwas Besserem: im schlichten Versuch, mit offenem Blick und offenem Herzen zu reisen — und zu leben.






Liebe Frau Ivanian, gut dass Sie es lesen konnten. Ich mache grad alles übers Handy und das ist etwas mühsam…