Und dann erzählte Giovanni von der Zeit, als er 1963 nach Augsburg gekommen ist, als 17 jähriger in Augsburg in einer Spinnerei gearbeitet hat, im Betriebsrat war und eine italienische Frau in Deutschland gefunden und geheiratet hat. Wie er nach 20 Jahren wieder in die Heimat gezogen ist… wegen seiner Eltern – und weil sein Sohn doch Italien als seine Heimat erleben sollte. Wie stolz er auf seinen Sohn ist, der heute im Innenministerium in Rom arbeitet… Ich hatte das Gefühl, Giovanni hat uns sein Herz geöffnet, und mit uns sind viele Erinnerungen an gute und vielleicht auch schwere Tage in ihm lebendig geworden. Er schaute in diesem Gespräch auf sein Leben und ließ uns teilhaben.
Als er sich verabschiedete, hatte er Tränen in den Augen und meinte, er wūrde diese Begegnung nicht vergessen… wie schön! <br>Ich glaube, auch ich werde unsere Umbrienreise wohl immer auch mit der Erinnerung an diese besondere und emotionale Begegnung verbinden.
Liebe Frau Ivanian, gut dass Sie es lesen konnten. Ich mache grad alles übers Handy und das ist etwas mühsam…